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Ein wirksamer radialer Strömungsausgleich innerhalb eines METALIT®-Katalysatorträgers lässt sich durch geeignete Perforation der Folien erreichen. Perforierte Folien wirken in zweierlei Hinsicht: Zum einen „erlauben“ die Löcher einer Ebene der Strömung, aufgrund von Druckverlustunterschieden von einem in den anderen Kanal zu wechseln, wodurch ein Strömungsausgleich stattfinden kann.


Zum anderen beruht die Wirkung auf dem geometrischen Aufbau des Wickelkörpers mit gelochten Folien. Die Folienlöcher werden so angeordnet, dass sie in Achsrichtung auf hintereinander liegenden Querschnittsabschnitten liegen. Dabei bilden sich aufgrund der Wickeltechnik in axialer Richtung hintereinander versetzt angeordnete Hohlräume (Kavernen). Das bewirkt eine „Zick-Zack“ Strömung aus den Kanälen in die Kavernen und am Ende der Kavernen wieder in die Kanäle. Der Druckverlust der PE-Struktur ist in den Kavernen aufgrund des deutlich größeren hydraulischen Durchmessers und der damit reduzierten Wandreibung drastisch reduziert, so dass der wiederholte Einströmdruckverlust bei der Ausbildung der Strömung aus den Kavernen heraus in die Zellkanäle hinein überkompensiert wird.