Link: Video LambdasondenkatTM
Emitec hat strukturierte, Turbulenz erzeugende Metallfolien entwickelt, welche bei gleichem Katalysatorvolumen um mindestens 30 % leistungsfähiger als vergleichbare, konventionelle Katalysatoren sind. Diese „turbulenten“ Metallträgerfolien können daher auch zur Reduzierung der Katalysator- und Systemkosten verwendet werden. Ein weiterer erheblicher Kostenvorteil ergibt sich durch Intergierung der Lamdasonde (und ggf. des OBD-Sensors) direkt in den „turbulenten“ Katalysator.
Heutige Standardkatalysatoren bestehen oft aus zwei Trägern, die in einem Gehäuse hintereinander angeordnet sind. Zur Verbesserung des Kaltstarts wird der Durchmesser des ersten Trägers gegenüber dem des zweiten reduziert; man spricht dann von so genannten Kaskadensystemen. Der Spalt zwischen den beiden Trägern wird meist verwendet, um die zweite Lambdasonde unterzubringen. Zusätzlich bewirkt der Spalt eine Vermischung und eine Vergleichmäßigung der Strömung.
Durch Einsatz des sogenannten Lambdasondenkats™ wird der Spalt zwischen den Trägern überflüssig, denn dieser Trägertyp erlaubt die Positionierung einer oder mehrerer Lambdasonden direkt im Träger. Die radiale „Durchlässigkeit“ im Träger erlaubt nun auch einen Diffusionsausgleich der Schadstoffkonzentrationen, was die Regelgüte der Gemischbildung begünstigt. Die Kombination von strukturierten, Turbulenz erzeugenden Metallfolien (in diesem Fall das PE-LS_Design) plus kompaktem Lambdasondenkats™ bietet erhebliche Kostenvorteile.
Folgende strukturierte, Turbulenz erzeugende Metallfoliendesigns gibt es bekanntlich:
A. LS-Design® verkürzt Diffusionswege, verringert den hydraulischen Durchmesser plus bessere Anlaufströmung
B. TS-Design® - verbessert den radialen wandnahen Stoffaustausch.
C. PE-Design™ sorgt für radial offene, perforierte Strukturen
D. PE-LS-Design kombiniert die beiden Strukturen PE und LS (inkl. Anwendungsbeispiele)

Die klassische Position der Regelsonde ist vor dem ersten Katalysator. Um die Sonde nach einem Kaltstart vor Kondenswasser zu schützen, arbeitet die Sondenheizung häufig mit Verzögerung und verringerter Heizleistung.
Vorteile bei Einbau im Katalysator:
Kein Risiko der Lambda-Sonden-/Sensorzerstörung durch „Wasserschlag“
Schnellere Regelung auf λ = 1 nach Kaltstart durch beheizte Lambasonde/-sensor, deshalb Emissionsvorteile
Motornaher Einbau = schnelleres Erreichen der Betriebstemperatur
Weitere Vorteile bitetet die Aktivitäts-Überwachung:
Die Aktivitäts-Überwachung des vorderen Teilvolumens mit einer OBD Sonde wird üblicherweise durch ein Kat-System mit zwei Trägern geregelt. Durch die Integration der Sonde in den Katalysator ist der Effekt:
- Einträgersysteme anstelle von zwei Trägern
- Verringerter Bauraumbedarf
- Geringerer Fügeaufwand und damit reduzierte Kosten
- Zu überwachendes Teilvolumen beliebig wählbar.