Von künftigen Katalysator-Systemen werden verlängerte Einsatz- und Garantiezeiten sowie eine Steigerung der Effektivität erwartet. Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Breite technisch-wissenschaftlicher Kenntnisse angewandt und neue Methoden entwickelt werden.
Aufgabenschwerpunkte des Emitec System-Engineerings sind neben der Simulation der katalytischen Funktion auch Strömungs- und Schwingungsanalysen sowie Komponenten-, Abgassystem- und Fahrzeugtests.
Optimierung
Im Vordergrund stehen bei Emitec neben Werkstoff-Entwicklungen und Optimierungen der Matrixstrukturen die Verbesserung von fertigungstechnischen Prozessen sowie die Umsetzung der vorhandenen Entwicklungspotentiale zur Steigerung der Katalysatoreffektivität.
Aufeinander abgestimmte Entwicklungsprogramme, bestehend aus theoretischen und praktischen Untersuchungen, dienen der Optimierung von Katalysator-Gesamtanlagen.
Messung von Druckverlust und Strömungsverteilung
Messungen des Druckverlustes und der Strömungsverteilung unterstützen die Auslegung der Katalysatoranlage. Die bestmögliche Nutzung des vorhandenen Katalysatorvolumens und die Langzeit-Dauerhaltbarkeit erhalten eine zunehmende Bedeutung.


Simulation von Strömungs- und Temperaturverteilung
Die Simulation der Strömungsverteilung bei unterschiedlichen Katalysator-Anordnungen sowie Betriebsbedingungen wird mit angemessenem Aufwand ermittelt. Günstige Anströmverhältnisse in Bezug auf die vorhandene Katalysatorgeometrie ermöglichen die effektive Nutzung der Edelmetall-Beschichtung. Dabei gilt es das notwendige Katalysatorvolumens möglichst gering und damit kostengünstig zu halten. In parallel dazu laufenden Temperatur-Verteilungsrechnungen kann die Effektivität und die katalytische Lebensdauer ermittelt werden.
Umfassende Testprogramme
Beginnend mit der Werkstoffentwicklung und -qualifizierung werden nach theoretischen Rechen- und Simulationsprogrammen Prototypen und Serienkomponenten in Prüfstandversuchen und Strassendauerläufen überprüft. In standardisierten Tests wird unter anderem die Dauerhaltbarkeit bei hoher Beschleunigung und bei extremen Temperaturen nachgewiesen. Durch anwendungsbezogene Prüfschritte wird die Übertragbarkeit auf Kundenspezifikationen sichergestellt. Test-Randbedingungen und Prüfstandsergebnisse werden systematisch mit Kunden- und Felderfahrungen abgeglichen.
Prüffeld Rennsport
Der Rennsport wurde für die Katalysator-Entwicklung zu einem wichtigen Prüffeld. Die unter extremen Rennbelastungen gewonnenen Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag für die Serienentwicklung. Renningenieure entwickeln kompromisslos für den Sieg. Emitec METALIT®-Träger waren deshalb von Anfang an erste Wahl. Der erste Einsatz im Tourenwagen-Sport war eine gemeinsame Pionierarbeit von BMW Alpina und Emitec. Inzwischen sind Katalysatoren in vielen Rennserien vorgeschrieben. Die Formel 3 fährt mit Emitec METALIT®-Hochleistungs-Katalysatoren. Auch für die Formel 1 ist die Abgas-Entgiftung in der Diskussion. Eine Herausforderung, der sich die Emitec-Ingenieure gerne stellen.



