Um Kaltstartemissionen auf ein Minimum zu reduzieren, muss die Aufheizphase deutlich verkürzt werden. Dies ermöglicht der EMICAT® als aktives Katalysator-System. Unabhängig von der Motor- und Abgastemperatur wird der Katalysator elektrisch auf die erforderliche Arbeitstemperatur gebracht.
Der EMICAT® wurde Mitte der 90er Jahre gemeinsam mit der deutschen Automobilindustrie zur Serienreife entwickelt.
Hauptbestandteil des EMICAT® sind ein konventioneller Katalysator-Träger sowie eine zusätzliche beheizte Katalysator-Scheibe, welche mittels isolierender Stützstifte gelagert ist. Der komplette Katalysator-Träger bildet eine Einheit und kann bei Bedarf den unterschiedlichsten Anwendungen angepasst werden. So lässt sich die Größe und die Gestaltung des Stütz-Katalysators dem Anwendungsfall optimal anpassen sowie auch die erforderliche Heizleistung kundenspezifisch variieren.
Die Bedeutung dieser innovativen Technik wurde von Alpina und BMW frühzeitig erkannt und in Serie umgesetzt. Mit dem EMICAT® konnte der BMW Alpina B12 5,7 und kurz darauf das 12-Zylinder-Serienmodell der BMW AG die 1996 gültigen Emissionsgrenzwerte in Europa, Japan und USA deutlich unterschreiten.
Die Pionierleistung der Alpina-Ingenieure bestand - in Zusammenarbeit mit BMW - auch darin, dass zum ersten Mal gezeigt werden konnte, dass auch hubraumstarke PKW strenge Abgasrichtlinien erfüllen können.
